"...Wolfgang Michel spann die impressionistischen Visionen Skrjabins mal wie ein zartes Garn, mal geradezu raubtierhaft, dann wieder näherte er sich ekstatischen Gefühlen. Nie überschritt er dabei jedoch den guten Geschmack oder wählte gewaltsame Lösungen. Die Tatsache, daß die Zuhörer diese nicht einfache Musik wie etwas Vertrautes aufnahmen, zeugt von großer Offenheit des Dirigenten, der nicht nur die spielenden Musiker in seinen Bann ziehen konnte, sondern auch einen Zugang zu den Musikliebhabern fand."
Gazeta Wyborcza, Lublin, 2008


"..Die Interpretation der "Eroica" war überraschend lyrisch, mit einer starken Betonung der melodischen Linie, mit feiner Behandlung der Dynamik aber auch mit gut entwickelten Crescendi in den symphonischen Passagen..."
DNES Zeitung, Hradec Králové, 9. November 1999


"Herr Michel arbeitet schnell und effizient mit Orchestern. Während der Proben ist er sehr freundlich aber anspruchsvoll und konsistent. Die Musiker von Orchestern schätzen ihn sehr und arbeiten wegen seiner Professionalität gerne mit ihm."
Jozef Wilkomirski, Künstlerischer Direktor, Filharmonia Sudecka, 2005


"...Ein intelligenter und gebildeter Musiker... Herr Michel war jederzeit in der Lage, das Orchester korrekt, professionell und informativ zu dirigieren..."
Prof. Michael Gielen/Salzburg, Januar 1989


"...Seine musikalischen Fähigkeiten sind ausgezeichnet und mitteilsam. Seine Gestik ist sicher, präzis und ausdrucksvoll."
Prof. Julius Kalmar/Wien, Januar 1998


"Was ich persönlich bezeugen kann über ihn auf dem Podium, ist, daß er ein Mann ist, der vollständige Kontrolle über seine musikalische Umwelt hat. Seine Taktstocktechnik ist einwandfrei und alle Musiker wissen immer genau wo er ist. Seine wörtlichen und gestischen Anweisungen werden immer übersichtlich erteilt. Und am besten ist sein Sinn für Humor, der nur die anderen Attribute erhöht, die er hält."
Dr. James E. Baker, Virginia


"...Er führt ein Symphonieorchester sicher, souverän und mit psychologischem Instinkt... Das Wichtigste erscheint mir aber, besonders in der heutigen Zeit, daß er eine starke Persönlichkeit ist..."
Prof. Wolfgang Harrer/Wien, Oktober 1997